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Meine Computer-Hardware

Sharp MZ 731 - Die Anfänge

Sharp MZ 731Angefangen hat alles Mitte/Ende der 80er Jahre - ganz genau weiss ich es nich mehr, aber ich schätze mal 1986 oder '87. Mein erster Computer war ein Sharp MZ 731 - warum ich den gekauft habe weiss ich heute auch nicht mehr, denn zu dem Zeitpunkt waren sowohl Commodore 64 als auch Amstrad CPC bereits weit verbreitet und um einiges besser. Der Sharp wog satte 4,6 Kilo, hatte dafür aber ein Kasettenlaufwerk und einen 4-Farb-Plotter (!) eingebaut. Alle Spiele, die ich für diesen Computer besaß, passten auf eine Kassette - und das Laden dauerte jeweils 5-10 Minuten. Und obwohl man sogar die Programmiersprache BASIC (Basic Allpurpose Symbolic Instruction Code ?) von Kasette nachladen musste, habe ich auf dem Sharp die ersten Programmiererfahrungen gemacht; 16 Farben und 1-Kanal-Sound - angeschlossen an den Fernseher im Wohnzimmer - waren damals eben noch was besonders...

Amiga 500 - Der Quantensprung

Amiga 500Nach dem etwas enttäuschenden Sharp habe ich mich dann 1988 entschlossen, einen "richtigen" Computer zu kaufen - den Commodore Amiga 500! Mit seinem 7MHz MC68000, bis zu 4096 Farben gleichzeitig, 4-Kanal-Sound und einem überragenden Betriebssystem war er zu Recht der erfolgreichste Computer aller Zeiten. Spiele wie FA 18 Interceptor, Leisure Suite Larry in the Land of the Lounge Lizards, Test Drive, International Karate, Rick Dangerous oder Turrican sorgten für schlaflose Nächte und viereckige Augen. Und damals passte so ein Spiel locker auf eine einzige Diskette mit 880KByte - so groß ist übrigens auch das Bild, das ich heute als Hintergrund auf meinem Windows-Desktop habe!
Ergänzt wurde der 500er im Laufe der Zeit durch ein zweites Diskettenlaufwerk, eine 512KB Speichererweiterung (FakeFast; damit hatte der Rechner insgesamt 1MB RAM), ein MK II ActionReplay (damit konnte man Spiele jederzeit anhalten, um bestimmte Speicherinhalte zu verändern oder um Grafik und Musik zu rippen) und einen Star NL-10 9-Nadeldrucker (der ungelogen 5 Minuten für eine Seite in Near-Letter-Quality brauchte). Last not least mein 1084S-Monitor, der heute (dank eines Philips-TV-Tuners) als Fernseher fungiert (voller Aufkleber von TRSI, Agnostic Front und Spreadpoint).

Amiga 2000 - Neue Möglichkeiten

Die Festplatte in meinem Amiga 2000, den ich Anfang der 90er einem Freund abkaufte, war wirklich eine tolle Sache. Heutzutage aus keinem Computer mehr wegzudenken, waren die Teile damals noch richtig teuer und echter Luxus - jetzt musste man nicht mehr für jedes Programm eine andere Diskette einlegen und das Abspeichern einer Datei war nicht mehr Anlass für eine Kaffeepause... Doch während heutige Computer über eine Festplatte von 20GByte oder mehr verfügen, musste ich mich damals mit 52MByte begnügen - mein jetziger Windows-Ordner benötigt alleine schon zehnmal so viel Speicherplatz!
Wichtigste Zusatzhardware in dieser Zeit war natürlich ein Modem. Den Anfang bildete ein 2400er, damit waren Übertragungsraten von 300 Zeichen pro Sekunde möglich - für eine 880KB Diskette brauchte man mit einer guten Leitung also 50 Minuten, eine heutige mp3-Datei von 4 Minuten würde fast 4 Stunden dauern! Trotzdem war es spannend, BBS in den USA und Europa zu callen - damals ging das ja noch kostenlos ;)

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Amiga 1200 - Schwerer Abschied

Als ich mir 1995 einen Amiga 1200 kaufte, war dieser bereits ein Auslaufmodell und technisch gesehen veraltet. Die immer billiger werdende Hardware für PCs ließ den Amiga im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen - die einst so revolutionäre Kompaktbauweise führte nun dazu, dass jegliche Aufrüstung sehr kostspielig war. Trotzdem habe ich mir im Laufe der Jahre noch eine 68040er Turbokarte und 32MByte RAM geleistet, was den Computer ungefähr auf das Niveau eines 486er brachte; und bis zum Ende habe ich darauf meine Hausarbeiten geschrieben, Homepages erstellt und bin im Netz gesurft (allerdings ohne CSS, Java oder Flash).

ASUS L8400K - Notwendiges Übel?!

Im Sommer 2001 habe ich mir dann schließlich ein Asus Notebook gekauft, da ich es leid war, dass ich meine eigenen Homepages nicht mehr auf meinem Computer anschauen konnte. Es dauerte nicht lange, bis ich meinen Amiga vermisste - da hatte ich nun also das weitverbreiteste Betriebsystem der Welt, aber wo waren die guten Programme wie YAM, Directory Opus 4 oder PersonalPaint? Und wie erstellt man unter Windows eine RamDisk? Meine letzte Hoffnung ist gerade WinUAE, ein Amiga-Emulator, der wirklich passable Ergebnisse liefert - die Benutzeroberfläche lässt wirklich jeden Windows-Desktop uralt aussehen! Bei Gelegenheit werde ich mal Screenshots auf die Homepage setzen.
Zusätzliche Hardware sind ein Kyocera FS-600 SW-Laserdrucker, ein Epson Perfection 1250 Scanner und ein Yamaha FW1 CD-Brenner.

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